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Spionage bei Lidl?


Hamburg -

Was lief da beim Lebensmittel-Discounter Lidl?

Das Unternehmen soll seine Mitarbeiter systematisch ausspioniert haben.

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins "Stern" wurden die Angestellten gezielt beobachtet und deren Verhaltensweisen während der Arbeit detailliert protokolliert.

Der Überwachung sei über sogenannte Mini-Kameras in den Filialen erfolgt, die offiziell dem Schutz vor Ladendieben dienten.

In den Protokollen, die dem "Stern" vorliegen, sei jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gingen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis habe, wer nach Ansicht der Überwacher unfähig sei oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt".

Die meisten dieser Berichte stammten aus Lidl-Filialen in Niedersachsen. Dazu kämen einzelne Abhörberichte aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein, schreibt das Blatt.

Lidl bestätigte dem Magazin die Existenz der Protokolle. Dem Konzern zufolge dienten die Berichte allerdings "nicht der Mitarbeiterüberwachung, sondern der Feststellung eventuellen Fehlverhaltens".
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