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Nokia: Verstoß gegen Subventionsauflagen?



Der Handy-Konzern Nokia hat nach ersten Berichten der NRW.Bank gegen Subventionsauflagen verstoßen und demnach weniger Arbeitsplätze geschaffen haben als vereinbart. Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier fuhr die Finnen scharf an.

Laut der Förderbank gibt es erste Hinweise, wonach die an die öffentliche Förderung gebundene Zahl von 2860 Dauerarbeitsplätzen im Werk Bochum unterschritten worden sei. Ab 2002 bis Ende 2006 sei diese Zahl um 200 bis 400 unterschritten worden, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen am Samstag. Er bestätigte damit einen Bericht des Magazins "Focus".

Der vollständige Bericht der Förderbank sollte in den kommenden Tagen vorliegen, ergänzte der Sprecher. Auf Basis dessen werde dann geprüft, ob und in welche Richtung welche Konsequenzen zu ziehen sind. Es gehe um eine Fördersumme in Gesamthöhe von rund 40 Mio. Euro aus den Jahren 1998 und 1999. Der Rest sei verjährt. Nokia hatte nach früheren Angaben der Landesregierung knapp 60 Mio. Euro Hilfen für die Ansiedlung in Bochum erhalten. Nokia will aus Kostengründen die Produktion in Bochum zur Jahresmitte in ein neues Werk nach Rumänien verlagern. In Bochum arbeiten insgesamt 2300 Menschen für Nokia.

Steinmeier: "Nokia betreibt ein Doppelspiel"
Kritik an Nokia äußerte Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier. Er warf dem Handy-Konzern vor, mit den Bochumer Beschäftigen ein Doppelspiel betrieben zu haben. "In Bochum wurden mit den Mitarbeitern Zukunftspläne gemacht und in Rumänien in Wahrheit neue Fakten geschaffen", sagte der SPD-Politiker der in Essen erscheinenden "Neuen Ruhr/Rhein Zeitung" vom Samstag. Dafür habe er kein Verständnis. Wenn es zutreffe, dass in Bochum der Betriebsrat nicht von der geplanten Werksschließung informiert worden sei, sei das unglaublich. "Es muss uns auch darüber nachdenken lassen, ob eklatante Verstöße gegen die Informationspflicht so folgenlos bleiben können wie bisher", fügte der Außenminister hinzu.

Nokia wiederum wies einen Bericht zurück, wonach der Handyhersteller Beschäftigten des Bochumer Werks Stellen in Rumänien anbieten will. Bewerben können sich Mitarbeiter auf die Stellen in Jucu aber trotzdem. "Dieses Gerücht entbehrt jeder Grundlage", sagte eine Nokia-Sprecherin. Es wäre auch zynisch, so etwas anzubieten, meinte sie. "Was stimmt, ist, dass wir ein globales Stellensystem haben. Da kann sich jeder bewerben." In der Regel würden sich Mitarbeiter dort für Stellen im eigenen Land bewerben.

Verhandlungen über Sozialplan in den kommenden Wochen
Kallasuvo hatte sich vor laufender Kamera bei den Bochumer Mitarbeitern entschuldigt, dass er ihr Werk schließe. Und das, obwohl der Konzern allein im vorigen Quartal einen Gewinnsprung um 60 Prozent hinlegte und dabei 2,5 Mrd. Euro verdiente. Die Schließung sei aber dennoch notwendig. Die Bochumer Fabrik stelle 6 Prozent der Nokia-Handys her, auf sie entfielen aber 23 Prozent der weltweiten Lohnkosten des Konzerns.

Der "Nokia-Stern" sei bereits angeknackst, der Handyhersteller habe einen Namen zu verlieren. Den Imageschaden könne Nokia auf Dauer nicht verkraften. "Die knicken irgendwie ein, und sei es, dass sie uns nur noch eine halbe Produktion geben", sagte Achenbach.




Kommentare:



01
Wurde der Betriebsrat übergangen?

Außenminister Steinmeier hat den Handy-Hersteller Nokia wegen der angekündigten Werksschließung in Bochum ein Doppelspiel vorgeworfen.

"In Bochum wurden mit dem Mitarbeitern Zukunftspläne gemacht und in Rumänien in Wahrheit Fakten geschaffen", beklagte der Politiker in der "Neuen Ruhr/Rhein Zeitung".

Dafür habe er kein Verständnis. Wenn es zuträfe, dass in Bochum der Betriebsrat nicht informiert wurden sei, dann sei das unglaublich, sagte Steinmeier und regte strengere Informationspflichten an.

SAT 1 Videotext, Seite 114, 26.01.2008

02
Nokia-Mitarbeiter wollen kämpfen

Die Beschäftigten des von Schließung bedrohten Nokia-Werks in Bochum wollen weiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Auf einer nicht öffentlichen Betriebsversammlung spendeten rund 1600 Beschäftigte dem Betriebsrat für seinen bisherigen Kurs stehend Applaus. Die Strategie, nicht über Sozialpläne zu verhandeln und das Aus für die Handyproduktion noch nicht hinzunehmen, sei somit klar unterstützt worden, sagte die Bochumer Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach im Anschluss an die Versammlung. Unterdessen gab es erste Hinweise, dass Nokia möglicherweise gegen Subventionsauflagen verstoßen und die Zahl der vereinbarten Dauerarbeitsplätze um bis zu 400 unterschritten hat.

27.01.2008, 17.20 Uhr

03
Nokia und Land NRW setzen Arbeitsgruppe für Standort Bochum ein

Der finnische Handy-Hersteller Nokia und die nordrhein-westfälische Landesregierung wollen gemeinsam nach "innovativen Lösungen für die Zukunft des Nokia-Standortes Bochum" suchen. Das haben NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) und Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo am Montag bei einem Treffen in Düsseldorf vereinbart. Das Unternehmen und die Landesregierung wollten zu diesem Zweck sofort ein Arbeitsteam einsetzen, heißt es in einer vom Ministerium verbreiteten Vier-Punkte-Erklärung. Thoben hatte den Nokia-Manager in ihrem Ministerium getroffen. An dem Gespräch nahm auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Hartmut Schauerte (CDU), teil.

28.01.2008, 13.50 Uhr

04
Finnen: Nokia-Werk wird geschlossen

Der finnische Handy-Hersteller Nokia will trotz aller Proteste einem Zeitungsbericht zufolge an der geplanten Schließung seines Bochumer Werks festhalten. Auch nach dem Treffen mit Vertretern der nordrhein-westfälischen Landesregierung sehe der Konzernvorstand keinen Grund, seine Entscheidung zu revidieren, so die "Bild"-Zeitung.

Zuvor waren Berechnungen der Mitarbeiter und örtlichen Manager bekannt geworden, wonach mit 14,3 Millionen Euro die Kapazität im Bochumer Werk verdoppelt werden könnte.

Gerd, 29.01.2008

05
Nokia-Beschäftigte auf Betriebsversammlung: "Der Kampf geht weiter"

In der heutigen Betriebsversammlung von über 2.000 Beschäftigten des Bochumer Nokia-Werks im RuhrCongress Bochum wurde der Vorstand von Nokia massiv für die Entscheidung zur Werksschließung kritisiert. Das gab die IG Metall heute in Düsseldorf bekannt. Die Beschäftigten diskutierten über drei Stunden die Schließungsabsicht sowie den Weg der Verkündigung. Gisela Achenbach, Betriebsratsvorsitzende im Bochumer Werk: "Der Stern von Nokia ist massiv angekratzt und verbeult." Gerichtet an Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo sagte sie unter tosendem Beifall der Beschäftigten: "Heute hättest du hier sein müssen. Dir muss klar sein, wir wehren uns nicht nur in Bochum, wir wehren uns in der ganzen Stadt und im ganzen Land."

In annähernd hundert Diskussionsbeiträgen und unzähligen Zwischenrufen wurde die Entscheidung der Konzernleitung und der Werksleitung kritisiert. "Es ist nicht einzusehen, das Spiel bereits kurz nach dem Anpfiff verlorenzugeben. Viele Kolleginnen und Kollegen sind stolz, dass der "Bummelstreik" schon einige Wirkung zeigte", so ein Redebeitrag. "Ein entschlossener, unbefristeter und selbständiger Streik wird Nokia richtig am Profit treffen. Politisch wird er in ganz Deutschland und weit darüber hinaus Furore machen und Unterstützung und Solidarität bekommen."

Weitere Aktionen der Solidarität, wie eine für den 10. Februar vorgesehene Menschenkette, sind geplant. Am kommenden Mittwoch werden sich in Brüssel, koordiniert durch den EMB (Europäischer Metallarbeiter Bund), die IG Metall und den Nokia-Betriebsrat, die Betriebsräte der europäischen Standorte von Nokia zur Abstimmung ihrer weiteren Zusammenarbeit treffen. (as)

Der Link zum Artikel:

http://de.internet.com/index.php?id=2054243

Friedrich, 29.01.2008

06
Nokia Bochum wies hohe Gewinne aus

Das Bochumer Handy-Werk von Nokia hat nach einem Pressebericht im abgelaufenem Jahr hohe Gewinne ausgewiesen. Das zur Disposition stehende Werk habe im Jahr 2007 ein Betriebsergebnis vor Zinsen von 134 Millionen Euro erziehlt, berichtete "Capital".

Damit erwirtschaftete jeder der 1.500 Mitarbeiter in der Produktion einen Gewinn von 90.000 Euro.

Der Standort Bochum hat zudem eine eine gewaltige Summe auf der hohen Kante, dessen Zinsergebnis sich in der Bilanz der Nokia Gmbh mit plus 70 Millionen Euro niederschlägt.

Sat1 Text, Seite 161, 30.01.2008

07
Der Kampf um die Nokia-Arbeitsplätze

Die europäischen Nokia-Betriebsräte wollen heute (Mittwoch) bei einem Treffen in Brüssel über das Vorgehen gegen die geplante Werksschließung in Bochum beraten. Zu den europaweiten Aktionen könnten auch Streiks gehören, hatte der Generalsekretär des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes Peter Scherrer bereits am Dienstag angekündigt. So solle erreicht werden, dass der Mobilfunk- Konzern die Schließung des Bochumer Werks aussetze und über Alternativen nachdenke.Der finnische Nokia-Konzern läßt sich von den Protestaktionen der Belegschaft im Bochumer Handy-Werk kaum beeindrucken - und wohl auch nicht von den geplanten europaweiten Protestaktionen, die die Gewerkschaft ins Auge gefasst hat. Es sei unwahrscheinlich, dass Fakten auftauchten, die ein Umdenken zur Folge haben könnten, sagte eine Nokia-Sprecherin in Helsinki. Das heißt, der Standort Bochum mit seinen 2.300 Beschäftigten soll dicht gemacht werden.

Auch Kardinal Lehmann hat sich zu dem Thema zu Wort gemeldet. Er hat offenbar Verständnis für den Umzug nach Südosteuropa. Man müsse die Globalisierung gerecht bewerten und sich freuen, wenn Menschen in weniger industrialisierten Ländern am Wohlstand teilhaben könnten.

Radio Köln, 30.01.2008

08
Nokia soll Subventionen zurückzahlen

Nordrhein-Westfalen fordert vom finnischen Handyhersteller Nokia Subventionen in Höhe von rund 41 Millionen Euro zurück. Die NRW-Bank habe die Forderung an die Nokia GmbH in Bochum weitergeleitet, teilte das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium mit.

Zuvor hatte Bundesfinanzminister Steinbrück wegen der geplanten Werksschließung in Bochum den Tonfall gegenüber dem Nokia-Mangement verschärft. Nokia kümmere sich nicht um das Schicksal der Beschäftigten.

Sat1 Text, Seite 161, 06.02.2008

09
Nokia-Werk bewusst geschwächt?

Der finnische Handyhersteller hat seinen Produktiosstandort in Bochum offenbar bewusst geschwächt. Wie die "Rheinische Post" aus Gewerkschaftskreisen erfahren hat, wurden die stehts wechselnden Modellproduktionen im vergangenen Jahr auf kleinere Linien umgestellt.

In Bochum wurden also nicht mehr die Handytypen mit dem größten Umsätzen hergestellt. "Das bremst die Produktivität eines Standortes", hieß es. Dennoch will die Belegschaft mit eigen Konzept die Produktivität steigern.

Sat1 Text, Seite 161, 08.02.2008, gesendet von Gustav

10
Nokia-Mitarbeiter protestieren

Mit einem Familienprotesttag und einer Menschenkette wollen die Nokia-Mitarbeiter in Bochum am Sonntag (10.Februar 2008) für den Erhalt ihres Standortes kämpfen. Zahlreiche Beschäftigte auch aus anderen Betrieben werden mit ihren Familien werden zur Unterstützung erwartet, wie die IG Metall mitteilte.

Das Familienfest beginne mit einem Bühnenprogramm, um 16:30 Uhr sollte die Menschenkette beginnen. Ab etwa 17:00 Uhr wollen die Beschäftigten mit Fackeln und Lichtstäben den Ring um Nokia schließen.

Sat1 Text, Seite 161, 09.02.2008, gesendet von Gustav

11
Nokia: Billigfabrik arbeitet

Der wegen seiner Schließungspläne für das Bochumer Handy-Werk massiv in die Kritik geratene Nokia-Konzern hat seine Fabrik in Rumänien eröffnet. Bis zum Ende des Jahres sollen an dem Standort in dem Billiglohnland 1.200 neue Jobs entstehen. Dafür will der finnische Hersteller seine Produktion in Bochum mit mehr als 2.000 Beschäftigten bis zum Sommer schließen.

Die Beschäftigten in dem rumänischen Werk sollen im Schnitt brutto 800 Lei (219 Euro) im Monat verdienen.

Sat1 Text, Seite 161, 11.02.2008, gesendet von Gustav

12
Nokia: Manager bleiben stur

Der Nokia-Vorstand hält einem Zeitungsbericht zufolge trotz massiver Proteste an der geplanter Schließung des Bochumer Werks fest. Daran könnten auch die anstehenden Gespräche zwischen dem Vorstand des finnischem Handyherstellers und Betriebsräten des Bochumer Nokia-Werks gar nichts mehr ändern, meldet die "Bild" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Bei dem treffen mit dem Bochumer Betriebsräten wollen die Nokia-Verantwortlichen erörtern, wie den Mitarbeitern geholfen werden könne.

Sat1 Text, Seite 161, 12.02.2008, gesendet von Emil
13
Nokia bleibt hart: Bochum macht dicht

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat die Vorschläge des Betriebsrates zum Erhalt des Standortes Bochum abgelehnt. Die Vorschläge der Arbeitnehmervertreter für eine weitere Automatisierung und Spezialisierung der Produktion im Bochumer Werk seien nach Überzeugung des Konzerns nicht umsetzbar, hieß es.

Damit ist das Aus für die 2.300 Arbeitsplätze bei Nokia selbst sowie knapp 2.000 indirekt Betroffene endgültig. Jetzt müsse es darum gehen, für die Beschäftigten Jobs bei anderen Firmen zu finden, hieß es.

Sat1 Text, Seite 161, 12.02.2008, gesendet von Friedrich
14
Nokia soll neue Jobs schaffen

Nordrhein-Westfalen nimmt den finnischen Handy-Hersteller in die Pflicht. Nachdem Nokia die Rettung des Bochumer Werks kategorisch abgelehnt hat, fordert das Land vom Konzern neue Jobs für die betroffenen Arbeiter sowie struktuelle Verbesserungen am Standort.

Die Firma könne ihr Image in Deutschland nur verbessern, "Wenn sie Substanzielles sowohl für die Beschäftigten als auch für den Standort tut", so NRW-Wirtschaftsministerin Thoben. Nokia habe Ankündigungen in Helsinki gemacht, die konkreter werden müssen.

n-tv Text, Seite 407, 13.02.2008, gesendet von Friedrich
15
NRW fordert 60 Millionen von Nokia

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerium hat einen Bericht über eine 60-Millionen-Forderung an den finnischen Handyhersteller Nokia bestätigt. Die landeseigene NRW-Bank sei gebeten worden, "Unverzüglich" die in den Jahren 1998 und 1999 gewährten Subventionen plus Zinsen zurückzufordern, teilte das Ministerium mit und bestätigte "Handelsblatt" Angaben.

"Der Gesamtbetrag liegt damit bei fast 60 Millionen Euro, zahlbar bis zum 31. März"

Der Konzern habe gegen Subventionsauflagen verstoßen.

Sat1 Text, Seite 113, 11.03.2008, gesendet von Friedrich
16
Nokia, BMW, Siemens & Co...

Ich wurde gefragt: "Was bringt es schon, sich gegen die Entlassungspolitik der Großfirmen zu muckieren?"

Ich meine neben der Möglichkeit, zu hören, was andere über die Firmenpolitik von Nokia, BMW, Siemens, Telekom & anderen AGs denken, auch Forderungen an unsere Politik zu stellen! Ich denke auch, dass wir als Bürger dieses Landes sehr wohl das Recht haben, mit der Entwicklung in unserer Gesellschaft unzufrieden zu sein, dass diese großen Firmen aus Gewinnmaximierungsgründen trotz Spitzengewinnen, Massenentlassungen durchführen. Standortvorteile mitnehmen, Subventionen von unseren Steuergeldern kassieren, den Markt Deutschland nutzen, die Mitarbeiter ausbeuten und ihnen dann in den Hintern treten, kommt nicht gut an und ich halte es persönlich für unanständig, aber auch für nicht vereinbar mit dem gesellschaftlichen Konsens einer "sozialen Marktwirtschaft". Aus der heutigen Erfahrung möchte ich deshalb von der zuständigen Politik fordern: Kümmert Euch mehr um die kleineren Firmen, die Familienunternehmen, die Handwerksbetriebe, die hier in Deutschland sind und bleiben. Die werden kaum wegen weniger Cent Profit mehr ins Ausland abwandern. Baut für diese Unternehmen die bürokratischen Hürden ab, damit sie sich um ihr Geschäft kümmern können, helft diesen Firmen durch Änderung des Steuerrechts, damit beim Übergang der Firma auf eine Tochter oder einen Sohn nicht der Ruin droht, helft diesen Firmen zusätzlich, wenn sie dazu noch Ausbildungsbetriebe sind. Dort möchte ich meine Steuergelder angelegt sehen. Nicht bei den Großunternehmen, die sich dadurch bedanken, unseren Staat und ihre Mitarbeiter einfach nur so gut es geht abzuzocken.

Hans-Udo Sattler, Greifenstein, 18. März 2008
17
Nokia und Betriebsrat einig

Die Arbeitnehmervertreter des finnischen Handy-herstellers Nokia haben sich nach langen Verhandlungen mit dem Konzern auf einen Sozialplan geeinigt. Die Uebereinkunft beinhalte auch einen Interessenausgleich fuer die Beschäftigten der vor der Schließung stehenden Produktionsstaette, teilte Nokia mit.

Der Konzern will sein Bochumer Werk mit 2.300 fest Angestellten zur Jahresmitte schließen. Der größte Teil der Produktion wird in eine neue Fabrik nach Rumänien verlagert.

Sat1 Text, Seite 113, 08.04.2008, gesendet von Friedrich
18
Hier findet ihr auch einen passenden Artikel...

www.xn--flster-4ya.net/politik/grosskonzerne-und-ihre-subventionen-teil-1-nokia.html

Wir sollten alle langsam anfangen, nicht mehr jeden Scheiss zu kaufen. Leider haben die Menschen in diesem Land verlernt, auf etwas zu verzichten ):

Rimors, 30.09.2011
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