Neue Seiten · Neue Kommentare


3 Kommentare online


Spitzenleistung Konzern

"BenQ: Investor fordert kostenlose Beschäftigung." (www.tagesschau.de; 6. Januar 2007) "So, wie es dasteht, ist es leider nicht gemeint. Nicht der Investor will umsonst beschäftigt werden. Ich würde ihm kostenlose Beschäftigung aber wünschen. Vor allem im Steinbruch. E.S." (www.egbert-scheunemann.de)

Der Konzern ist diejenige Organisationform, deren Wirkungsgrad in allen Dingen einzigartig ist. Das System Konzern hält die Menschen ähnlich der Wachtturmgesellschaft in Dummheit und immer an der Grenze zum vermuteten Existenzkampf. Das künstliche Machtgebilde Konzern schafft künstliche Armut, damit die Menschen daran glauben, dass Konzerne für die Wirtschaft nötig sind, und damit die Menschen angesichts des drohenden wirtschaftlichen Abgrundes alle Kräfte zusammennehmen. Der Konzern ist die perfektionierte Habsucht und Machtgier.

Der Konzern herrscht über die Menschen, er ernährt sich von ihnen und häuft die gesamte Wohlfahrt der Welt in den Taschen einiger weniger Anteilseigner und Manager auf. Die Herrschaft der Konzerne beeinflusst planmäßig und zielbewusst die Politik. Konzerne verstehen sich auf die Manipulation breit grinsender Gerd Schröders und dienstbeflissener Angela Merkels.

Das wichtigste Ziel der Konzernpolitik ist es, die Menschen im Glauben zu halten, die allgegenwärtige Gefahr, in Not zu geraten, sei natürlich und unabwendbar. Konzernpolitik ist hauptsächlich darauf ausgerichtet, den Menschen an der Grenze zum Nichts auf Dauer auszubalancieren. Hier soll sein dauerhafter Aufenthaltsort sein, damit er niemals erkennt, dass seine unsichere Position nur Mittel zum Zweck ist. Konzerne halten die Menschen so in einem ängstlichen Zustand und rauben ihnen jedes Selbstbewusstsein und Urvertrauen.

Mit verunsicherten Menschen ist leicht Konzernspiel treiben. Konzerne können unbehelligt von jeder moralischen Kritik ihre beleidigenden und erniedrigenden Forderungen aufstellen, weil die Menschen nicht in der Lage sind, die Unrechtmäßigkeit der Konzernherrschaft zu erkennen. Jede noch so infame Ausbeutung ist politisch angenehm, weil Konzerne jeden Pulsschlag der menschlichen Gesellschaft mittelbar steuern. Die organisatorische Konzentration der Habsucht und Machtgier hat der Mensch sich im Konzern geschaffen.

So wie die Wachtturmgesellschaft messerscharf an der Bibel orientiert und doch kilometerweit von der Wahrheit entfernt ist, so stellen sich die Konzerne als wirtschaftsorientiert dar und verbergen so ihre wahre Intention. Sie verstecken erfolgreich ihren einzigen Willen. Den Willen, sich gnadenlos zu bereichern und die Welt nach Strich und Faden auszubeuten.

Das künstliche Gefälle zwischen arm und reich dient den Konzernen dazu, den Menschen noch tiefer in den Aberglauben zu stürzen, dieses Gefälle sei unvermeidlich. Dass jedoch die zehnfache Weltbevölkerung ohne Probleme in Wohlstand und Frieden leben könnte, wenn Konzerne ihre Macht abgeben müssten, muss ein Geheimnis bleiben. Niemals darf in den Menschen der Verdacht aufkommen, sie hätten ohne Konzerne eine Chance auf ein funktionierendes Wirtschaftssystem.

Daher genießen es die Herren in den Manageretagen, wenn sie in der Öffentlichkeit mit den allerschmutzigsten Forderungen keinen Widerstand spüren. Sie erniedrigen die Menschen zu Zwangsarbeitern, wie aus rassistischen Gründen es ein Hitler getan hat, und weiden sich daran, wenn die Öffentlichkeit diese Botschaften des fortgesetzten Niedergangs schluckt.

Konzerne beherrschen die Menschen einerseits durch ihre wirtschaftliche Macht. Doch ihr Hauptinstrument ist nach wie vor die Verdummung und Verunsicherung der Massen. Die Konzerne üben ihre Herrschaft durch reine Suggestion aus. Sie sind sich in ihrem Handeln auf ganz natürliche Weise einig und können sich aufeinander verlassen. Denn ihre einzige Motivation ist die auf jede nur erdenkliche Spitze getriebene Habsucht und Machtgier.

Damit sind sie allen anderen menschlichen Organisationen überlegen. Bevor ihnen ein ernst zu nehmender Gegner ersteht, haben sie schon lange durch ihre natürliche Bosheit die Wurzeln dieser möglichen Gegner zerschlagen. Das natürliche Böse im Menschen organisiert sich im Konzern und wird so unschlagbar. In Form der Konzerne haben die menschliche Bosheit, die unverblümte Sünde, der Dreck im Menschen ihren wahren Wert erreicht. Die Herrschaft des Schlechten ist im Konzern absolut wirkungsvoll organisiert und schlägt jedem guten Impuls sofort den Kopf ab.


Kommentare

01
Sparmaßnahmen

BMW streicht 8100 Stellen

Schon wieder entlässt ein Konzern trotz guter Ergebnisse Tausende von Mitarbeitern. 8100 Jobs fallen bei BMW weg, wie der Autobauer jetzt bekanntgab. Der Großteil davon sind Zeitarbeiter, aber immerhin werden auch 2500 Mitarbeiter der Stammbelegschaft gehen müssen.

www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Sparma%DFnahmen-BMW-8100-Stellen/612475.html

Stern, 28.02.2008
02
Der Kapitalmarkt hat kein Gewissen

Um den Renditeerwartungen des Kapitalmarkts auch unter den schlechteren Bedingungen Rechnung zu tragen, müssen die Konzerne eine neue Sparrunde einläuten. "Der Kapitalmarkt und die Investoren nehmen auf den Konjunkturabschwung in den USA nur wenig Rücksicht", erläutert Carsten Klude, Chefvolkswirt beim Privatbankhaus MM Warburg im Gespräch mit stern.de. "Die Investoren schauen nicht auf die Zahl der Mitarbeiter, sondern vor allem auf den Gewinn."

www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Entlassungswelle-Der-Kapitalmarkt-Gewissen/612635.html

Stern, 29.02.2008
03
Der EU-Reformvertrag baut die Möglichkeit für die EU-Kommission aus, eine Politik im Interesse der großen Konzerne durchzusetzen:

www.univie.ac.at/stv-ksa/forum/viewtopic.php?f=3&t=10018

EU-Reform

Alle Bürger müssen abstimmen

Die Iren haben den jüngsten EU-Vertrag gekippt. Kein Wunder, denn der Vertrag ist eine komplizierte Bedienungsanleitung, der fast an den EU-Bürgern vorbeigemogelt worden wäre. So kann es nicht weitergehen. Jetzt müssen alle Bürger über die Zukunft der EU abstimmen. An einem Tag. Direkt.

www.stern.de/politik/ausland/:EU-Reform-Alle-B%FCrger/623799.html

Heinz, 14.06.2008
Kommentar schreiben:
Name: E-Mail:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite sp├Ątestens nach 24 Stunden.
Unsere Datenschutzrichtlinien sind zu beachten.
ę Hentschel/Hunold · Impressum · Kontakt · Nutzungsbedingungen
Inhaltsverzeichnis