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Klaus Zumwinkel

Klaus Zumwinkel steht seit fast 19 Jahren an der Spitze der deutschen Post. Der 64-Jährige ist auch Aufsichtsratvorsitzender von Postbank und Telekom.

Die frühere Bundespost führte Zumwinkel in die Privatisierung und aus den roten Zahlen. Er machte aus ihr einen profitablen an der Börse notierten Konzern. Weltweit hat die Post heute rund eine halbe Million Beschäftigte. Zumwinkels Vertrag als Postvorstands-Chef läuft im November dieses Jahres aus.

Für negative Schlagzeilen sorgte Zumwinkel, als er Ende 2007 auf einen Schlag eigene Postaktien auf den Markt warf und 4,73 Millionen Euro erziehlte.

Der Kurs war gestiegen, nachdem entschieden worden war, dass Briefverteiler und Zusteller einen Mindestlohn bekommen sollten. Dadurch gerieten Konkurrenten der Post wie Pin mit ihren niedrigen Stundenlöhnen unter Druck.

Seine Vergütung im Jahr 2006

Die Vergütung für Klaus Zumwinkel und die übrigen Post-Vorstände setzt sich aus erfolgsabhängigen (Bonuszahlungen) und erfolgsunabhängigen (vor allem fixe Grundgehälter) Teilen zusammen. Dazu kommen Aktienoptionen.

Für Zumwinkel ergab sich für 2006 laut Geschäftsbericht folgende Vergütung:

Ein Grundgehalt von 1,43 Millionen Euro. Eine Bonuszahlung von gleicher Höhe plus "Nebenleistungen" von rund 105.000 Euro. Das waren knapp 3 Millionen Euro. Dazu kamen Aktienoptionen über 1,2 Millionen Euro.




Kommentare:



01
Verdacht gegen Postchef Zumwinkel

Steuerfahnder haben am Donnerstagmorgen das Kölner Privathaus und das Büro von Postchef Zumwinkel durchsucht. Ein Postsprecher bestätigte, dass gegen den Manager wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt wird.

Nach Informationen des ZDF prüft die Staatsanwaltschaft Bochum, ob Zumwinkel rund 10 Millionen Euro am Fiskus vorbei nach Liechtenstein geschleust hat. Angeblich soll der Postchef das Geld über Stiftungen angelegt haben. Die Staatsanwaltschaft will im Laufe des Tages Einzelheiten mitteilen.

WDR Videotext, Seite 117 am 14.02.2008
02
Post-Chef fährt im Polizeiwagen ab

Gut fünf Stunden nach Beginn einer Durchsuchung des Hauses von Postchef Zumwinkel hat der 64-jährige sein Grundstück in einem Polizeiwagen verlassen. Zumwinkel bestieg das Polizeiauto, das eskortiert von einem Polizeimotorrad mit unbekanntem Ziel davonfuhr.

Weder die Steuerfahnder, noch Zumwinkels Anwalt oder die Polizei wollen kommentieren, ob es sich um eine vorläufige Festnahme handelte oder ob Zumwinkel möglicherweise zu einem Verhör gebracht wurde.

Sat1 Videotext, Seite 112 am 14.02.2008 von Emil
03
Ermittlungen gegen Zumwinkel

Die Bochumer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Postchef Zumwinkel wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Höhe von 1 Million Euro. Das teilten die Ermittler nach einer Vernehmung des Postchefs in Bochum mit. Ein Haftbefehl gegen Zumwinkel sei gegen eine "Sicherheitsleistung in nicht unerheblicher Höhe" außer Vollzug gesetzt worden, da er sich zum Vorwurf eingelassen habe.

Am Vormittag wuirden die Privat- und Büroräume des 64-jährigen von 10 Beamten der Steuerfahndung durchsucht.

Sat1 Videotext, Seite 112 am 14.02.2008 von Gustav
04
Skandal um Zumwinkel

Der Skandal um Postchef Klaus Zumwinkel wird Thema bei einem Treffen zwischen dem liechtensteinische Regierungschef und Finanzminister Otmer Hassler und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in der kommenden Woche. Dies bestätigte der Botschafter des Fürstentums Liechtenstein in Berlin, Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, dem "Handelsblatt".

Zumwinkel wird vorgeworfen, am deutschen Fiskus vorbei Geld in Stiftungen in Liechtenstein angelegt zu haben. Der Botschafter räumte ein, dass die aktuellen Vorfälle rund um den Postchef Klaus Zumwinkel ungute Erinnerungen an ähnliche frühere Fälle weckten und verwies darauf, dass der Fall sich vermutlich schon länger hinziehe. "Es wird eine der letzten Geschichten dieser Art sein", sagte er.

Der Botschafter sagte, der Fall Zumwinkel komme zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt und sprach sich dafür aus, die Kooperationsbereitschaft mit europäischen Behörden weiter auszuweiten. "Da hat sich in den vergangenen Jahren vieles massiv geändert und wir werden noch mehr tun", sagte er. Das liege im Interesse des Fürsten und der Regierungen. "Alle Teilnehmer des Finanzplatzes Liechtenstein sind sich bewusst, dass sie sich in immer engere Kooperationen begeben müssen. Die Zukunft liegt nicht in der intensiven Ausweitung des Bankgeheimnisses, sondern darin Kernkompetenzen Liechtensteins innerhalb eines europäischen Rechtsrahmens zu sichern." Dazu gebe es genügend Ansätze, die auch aus Sicht der großen EU-Mitgliedsstaaten legal seien.

Radio Köln am 14.02.2008
05
Nach Post-Chef neue Fälle?

Der Fall von Post-Chef Zumwinkel, gegen den ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung angelaufen ist, ist nach Informationen des "Handelsblatts" nur der Auftakt für eine ganze Serie von Ermittlungen. In den nächsten Tagen würden in ganz Deutschland Razzien anlaufen, hieß es laut Ermittlerkreisen. Hunderte von Tätern seien bereits enttarnt.

Bei den Steuersündern handele es sich meist um reiche und prominente Deutsche. Namen seien aber noch nicht bekannt, schreibt das "Handelsblatt".

Sat1 Text, Seite 112 am 15.02.2008
06
Post-Chef nimmt seinen Hut

Post-Chef Zumwinkel tritt wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung von seinem Posten zurück. Die Bundesregierung nahm den vom ihm angebotenen Rücktritt an. das sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Steinbrück. Bundeskanzlerin Merkel und Steinbrück begrüßten die Entscheidung.

Zuvor hatte AP gemeldet, dass die Staatsanwaltschaft Bochum außer gegen Zumwinklel gegen 600 bis 700 weitere Verdächtige ermittelt. Angeblich soll es sich um Kunden der LGT-Bank in Liechtenstein handeln.

Sat1 Text, Seite 112 am 15.02.2008
07
Die Bundesregierung fordert Selbstanzeige

Die Steueraffäre um Post-Chef Zumwinkel entwickelt sich zu einem Flächenbrand. Laut Bundesregierung sollen "tausende" Verdächtige verwickelt sein. Das Finanzministerium fordert die Steuerflüchtlinge auf, sich selber anzuzeigen.

Ob es dadurch zu Straffreiheit kommt, ist mir nicht bekannt, Ich gehe aber davon aus, das durch die Begleichung der Steuerschuld, es zu keiner Strafverfolgung kommt. Das wäre das übliche Vorgehen.

Friedrich am 15.02.02008
08
Riesen-Skandal um Fürstenbank

Riesen-Skandal um Fürstenbank - reiche Deutsche bunkerten bis zu vier Milliarden Euro.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535558,00.html

Was ein Sumpf der da ans Licht kommt:

Macht, Sex und Geld als Triebfedern menschlichen Strebens!

Heinz am 15.02.2008
09
Die Politik war Zumwinkels Komplize

www.stern.de/politik/deutschland/:Kommentar-Die-Politik-Zumwinkels-Komplize/611398.html

Der Staat sind wir alle, jeder einzelne von uns, Politiker sind nur die gewählten Volksvertreter, die uns regieren. Somit hat das Volk als Mehrheit das Recht, diese korrupte und scheinheilige Regierung, unsere Volksvertreter abzusetzen, damit was besseres folgen kann. Es liegt an jedem einzelnen von uns! Ich persönlich wäre für eine direkte Demokratie, denn die Bürger wollen selbst entscheiden.

Heinz am 17.02.2008
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